Angebaut wird eine Vielzahl unterschiedlicher Rebsorten wie
Riesling, Scheurebe, Kerner, Bacchus, Faber, Morio-Muskat, Portugieser, Blauer Spätburgunder, Huxelrebe, Ortega, Siegerrebe.
Für die Reinhard & Blanck Weine finden 8 ausgesuchte Rebsorten Verwendung:

Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie heute als Edelrebe bezeichnet wird. Sie bringt in kühleren Gegenden die besten Ergebnisse und wird vor allem in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern angebaut. Der deutsche Riesling-Wein genießt ein hohes Ansehen auch auf den internationalen Märkten, Spitzenlagen werden in guten Jahren zu Höchstpreisen gehandelt.
Farbe: blass-gelb mit Grünstich bis goldgelb
Duft, Geschmack: Zitrusfrucht, rassig frisch
Säureausprägung: rassig
Körper, Gehalt: schlank, elegant

Der Silvaner stammt vermutlich aus Transsilvanien, dem heutigen Siebenbürgen. Seit Jahrhunderten bringt er in Deutschland erdige und füllige Weine hervor.
Früher einmal wichtigste Rebsorte, ist der Anbau des grünen Silvaners heute stark zurückgegangen. Im Zuge der Rückbesinnung auf typische alte Rebsorten erlebt er in einigen Gebieten aber eine deutliche Renaissance.
Farbe: blass- bis wassergelb
Duft, Geschmack: dezent, sehr verhalten
Säureausprägung: mild bis feinrassig
Körper, Gehalt: leicht bis mittel

Der Weiße Burgunder ist eine weiße Rebsorte, die auch Weißburgunder, Pinot Blanc, Pinot Bianco oder Klevner heißt. Er ist die hellste aller Burgundersorten und ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Er ist wahrscheinlich ursprünglich durch eine Mutation aus dem Grauburgunder entstanden, der wiederum aus dem Spätburgunder hervorgegangen ist.
Farbe: blass- bis hellgelb
Duft, Geschmack: zart und verhalten, leicht nussiges Aroma
Säureausprägung: mild bis feinrassig
Körper, Gehalt: leicht bis mittel

Der Graue Burgunder zählt zu den besten Rebsorten in deutschen Landen und ist eine Mutation des Blauen Spätburgunders.
Der Zweitname Ruländer geht auf den Kaufmann Ruland aus Speyer zurück, der 1711 den nachhaltigen Anstoß zur Verbreitung dieser Rebsorte gab. Heute sind die frischen, feinfruchtigen und vorwiegend trockenen Grauburgunder-Weine überaus beliebt und aus der deutschen Weinlandschaft nicht mehr wegzudenken.
Farbe: stroh- bis goldgelb
Duft, Geschmack: voller Geschmack, deutlicher Duft (Honig)
Säureausprägung: mild bis feinrassig
Körper, Gehalt: gehaltvoll

Der Müller-Thurgau gilt als Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner. Die Rebe wurde 1882 in Geisenheim von Professor Müller-Thurgau gezüchtet und ist heute die meist angebaute Rebsorte in Deutschland.
Die Beeren erreichen ihre volle Reife meist schon Ende September. Müller-Thurgau-Weine wollen jung getrunken werden.
Farbe: blass- bis hellgelb
Duft, Geschmack: blumiges Bukett, zartes Muskataroma
Säureausprägung: sehr mild
Körper, Gehalt: mittel bis kräftig

Die Erfolgsgeschichte dieser Rebsorte begann in Deutschland mit 124 Hektar bestockter Weinfläche im Jahr 1972. Mittlerweile rangiert der Dornfelder mit 1.625 Hektar auf Platz 5 der Rotweinsorten in Deutschland!
Dabei hat er sich zu einem eigenständigen, fruchtigen und gehaltvollen Wein entwickelt. Besonders interessant für den Weinkenner sind die im Holzfaß oder Barrique ausgebauten Flaschenweine.
Farbe: schwarzrot
Duft, Geschmack: fruchtig (Himbeere, Brombeere)
Säureausprägung: betont gerbstoffreich
Körper, Gehalt: gehaltvoll

Auch wenn sein Name ins südwestliche Europa weist – der blaue Portugieser stammt vermutlich aus dem deutschen Donaugebiet. In Rheinhessen existieren neben Rheinland-Pfalz mittlerweile die größten Anbaugebiete dieser Rebsorte.
Die Weine werden überwiegend als Qualitätsweine ausgebaut und sind meistens hellrot. Ein Großteil der früh reifenden Portugieser Jahresproduktion wird als Portugieser Weißherbst im Handel angeboten.
Farbe: hellrot
Duft, Geschmack: verhalten, bekömmlich, feinfruchtig, süffig
Säureausprägung: sehr mild
Körper, Gehalt: mittel bis kräftig

Der Spätburgunder, auch Pinot Noir, Pinot Nero oder Blauburgunder genannt, ist eine bedeutende und qualitativ sehr hochwertige Rebsorte für Rotwein. Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.
Der Name „Pinot Noir“ ist von dem französischen Wort für Fichtenzapfen („pin“) hergeleitet und hängt mit der Form der Traube zusammen.
Farbe: leuchtend rubin- bis dunkelrot
Duft, Geschmack: vollmundig, samtig, fruchtiges Aroma, Nuancen von Mandel, ein leicht süßlichen Duft nach roten Früchten, von Erdbeere über Kirsche und Brombeere bis hin zur schwarzen Johannisbeere
Säureausprägung: feinherb
Körper, Gehalt: elegant und geschmeidig
Einen ausführlichen Artikel mit Detailinformationen zum Thema Rebsorten finden Sie in der Wikipedia: